Online Verhalten Blog Post – Unterhaltung

Unterhaltung – wir alle brauchen nach einem langen Tag in der Arbeit oder auf der Universität eine Möglichkeit uns selbst abzulenken, den Stress für eine kurze Zeit zu vergessen und zu entspannen. Während früher zu diesem Zwecke eher ein Roman aufgeschlagen, beziehungsweise der Fernseher eingeschaltet wurde, greift man heute viel schneller nach dem Laptop oder dem Smartphone. Das Internet hat das Entertainment-Business revolutioniert und innerhalb von kürzester Zeit Platz für neue Player geschaffen.

 

Meine persönliches „Entertainment-Mekka“ sind ganz klar audiovisuelle Plattformen, vor allem YouTube. Trotz verhältnismäßig kurzen Videos, kann ich hier durchaus mehrere aufeinanderfolgende Stunden verbringen. Die auf mein Klickverhalten angepassten Vorschläge machen es zu einfach, sich zu verlieren und plötzlich auf einer ganz anderen, manchmal auch äußerst bizarren Seite von YouTube wiederzufinden. Auch während alltäglicher Tätigkeiten, wie beim Schminken oder beim Zähneputzen, habe ich die App gerne nebenbei mal offen.

Erst letztens habe ich mich selbst nach zwei Stunden uninspirierten Herumklickens auf einmal bei einem Video mit dem Titel „Lost Woods on an accordion on a unicycle in the woods“  wiedergefunden.

https://www.youtube.com/watch?v=E3Pv4c4Qz9w

 

Klingt eigenartig? Ist es auch. In besagtem Video fährt ein bärtiger, junger Mann auf einem Einrad im Wald zwischen Bäumen hindurch herum – mit einem Akkordeon auf seinem Schoß mit dem er das Lied „Lost Woods“ aus dem bekannten Videospiel Zelda spielt.

Einen besonderen Platz in meinem Herzen hat auch der Creator „shitty flute“ der auf seinem Kanal mithilfe einer Blockflöte die Melodien berühmter Hits neu vertont, aber eben äußerst schlecht und falsch. Warum das für mich lustig ist, kann ich nicht erklären, aber der Kanal hat knapp 300.000 Abonnenten, also bin ich wohl nicht die Einzige.

https://www.youtube.com/watch?v=nF7lv1gfP1Q

 

(Screenshot des Kanals “shitty flute”)

 

Abgesehen von meiner Leidenschaft für skurrile Videos nutze ich YouTube auch für inhaltlich wertvollere Zwecke, um mir zum Beispiel Videos von Influencern anzusehen, Kurzdokus zu verfolgen oder mein Koreanisch mit Lernvideos zu verbessern.

 

Ab und zu verirre ich mich auch auf die Koreanische App VLive, um mir exklusiven Content von K-Pop-Gruppen (Korean Pop) anzusehen, denen ich auf der Plattform folge.

Für etwas „gehobenere“ Unterhaltung begebe ich mich doch eher auf Netflix, um mir zum 42. Mal die Serie „Hannibal“ anzusehen. Oder wenn ich Lust auf was Neues habe, mich erstmal eine halbe Stunde lang durch meine Recommendations zu quälen, bevor ich es endlich schaffe, mich für eine Serie zu entscheiden, die ich dann – je nach Staffelanzahl – relativ schnell verschlinge.

Was ich bei YouTube liebe und was mir bei Netflix leider etwas fehlt, ist die Möglichkeit, Kommentare zu lesen. Ich erfahre gerne mehr über die Perspektiven von anderen Leuten zu dem Inhalt, den ich mir gerade ansehe.

 

In conclusio: Die meiste Freizeit, die ich untertags habe, verbringe ich auf YouTube, den Abend verbringe ich lieber mit einer Serie oder einem Film auf Netflix.

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